Unser leistungsfähiges Labor mit 9 Mitarbeiterinnen (medizinisch technische Assistentinnen; Arzthelferinnen) verfügt über hochmoderne technische Apparaturen wie zum Beispiel Kryostaten, Färbeautomaten, Eindeckautomaten, Rotationsmikrothom, Mikroskope, Entwässerungsautomaten, Ausgießstation etc.
Vielen Patienten, vermeintlich aus unzähligen Fernsehsendungen bekannt, ist der Pathologe, anders als der Gerichtsmediziner, um den es in diesen Sendungen zumeist geht, immer noch der unbekannte Arzt im Hintergrund. Den meisten Patienten ist dabei unklar, welche Bedeutung seine Tätigkeit für ihren Krankheitsverlauf hat.
Die moderne Pathologie ist integraler Bestandteil einer modernen qualitätsgesicherten Diagnostik, sobald zur Diagnoseklärung Gewebsmaterial entnommen werden muss, das vom Pathologen durch mikroskopische Untersuchungen feingeweblich beurteilt wird. Dazu zählen neben großen Operationspräparaten auch kleine Probeentnahmen, zum Beispiel aus Magen und Dickdarm sowie auch zytologische Untersuchungen, bei denen Einzelzellen die Grundlage der Diagnostik darstellen. Dazu zählen Feinnadelpunktionen verschiedener Organe, z. B. der Schilddrüse oder auch der Bauchspeicheldrüse sowie Abstriche insbesondere aus dem Bereich des Gebärmutterhalses (sog. Vorsorgezytologie).
Ergänzt wird dieses breite Spektrum routinemäßig durchgeführter Untersuchungen durch Spezialmethoden, zu denen insbesondere die intraoperative Schnellschnittdiagnostik an schockgefrorenem Operationsmaterial sowie die Immunhistochemie zur Tumordifferenzierung gehören. Ebenso zu nennen sind moderne molekularpathologische Untersuchungsmethoden, wie z. B. die in situ Hybridisierung.
Das Pathologische Institut steht in enger Kooperation mit umliegenden Krankenhäusern sowie niedergelassenen Arztpraxen, wobei nahezu sämtliche Fachgebiete abgedeckt werden.
Das Pathologische Institut ist Bestandteil diverser, bereits bestehender oder derzeit in Entstehung begriffener spezialisierter Zentren, zu denen neben dem Mammazentrum auch ein Prostata- und ein Darmzentrum zählen.
Mit Start des Mamma-Screening-Programms in NRW nimmt das Institut seit Frühjahr 2006 am Mamma-Screening-Programm teil. Die hoch spezialisierten fachliche Kompetenzen, die gesetzlich verankert sind, werden durch zusätzliche spezialisierte Fortbildung laufend geprüft und bescheinigt.
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