PET/CT (Positronen-Emissions-Tomografie/Computer-Tomographie)

PET/CT, die Buchstabenfolge PET/CT steht hier für Positronen-Emissions-Tomographie in Kombination mit der Computer-Tomographie.

Es ist eine uralte Weisheit: Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Das gilt insbesondere für Krebs. Und für eine frühest mögliche Diagnostik braucht man die besten Geräte.

Im Klinikum Herford steht Patienten mit der Aufstellung eines PET/CT-Scanners der neuesten Generation einer der modernsten Tomographen weltweit zur Verfügung.

Das neue PET/CT mit besonders großer Öffnung

PET/CT, hinter dieser Abkürzung verbirgt sich ein hochmodernes technisches Gerät, das als „Meilenstein in der Tumordiagnostik" bezeichnet werden kann.In der Bekämpfung dieser Krankheit spielen heute die ständig verbesserten Therapie-, aber vor allen Dingen auch exaktere Diagnoseverfahren eine entscheidende Rolle. Nur eine genaue Kenntnis der Erkrankung, der Lage und Ausdehnung des Tumors und des Stadiums ermöglicht es den behandelnden Ärzten, die optimale Therapieform auszuwählen

Was kann ein PET/CT besser als die PET allein?

Beide Bilder zusammengenommen ermöglichen größtmögliche Präzision

Ein Vorteil der PET/CT-Kombination liegt für Patienten darin, dass sich die PET-Untersuchung ohne zeitliche Verzögerung an den CT-Scan anschließt.

Da der Patient bei beiden Untersuchungen im selben Gerät in der exakt gleichen Position liegen bleibt, sind Ungenauigkeiten bei der Ortung und Größenbestimmung eines Tumors auf ein Minimum reduziert.

Was ist das Besondere an dem neuen Gerät?

Durch ein neues Messverfahren sind bei hervorragender Bildqualität die Untersuchungszeiten deutlich kürzer geworden. Von derzeit 40-60 Minuten für eine PET-Untersuchung wird die Gesamtdauer für eine PET-Untersuchung auf 10-15 Minuten verringert. In Kombination mit der Computertomographie sind Gesamtuntersuchungszeiten von  15-30 Minuten möglich.

Aus der Vogelperspektive sind die getilten Ringe, die jederzeit einen Zugriff durch das medizinische Personal ermöglichen, am besten zu erkennen.

Das PET/CT ist das einzige Modell mit einem so genannten Open-Gantry-System.

Das bedeutet, dass PET und CT getrennte Gehäuse haben, so dass kein »Untersuchungstunnel" entsteht.

Durch das teilbare Gehäuse und den größten Patientenöffnungen aller vorhandenen PET/CT brauchen Patienten hier nicht mehr unter Enge oder Platzangst zu leiden.

Was kann PET/CT in der Tumordiagnostik besonders gut?

PET kommt in verschiedenen Phasen einer Krebserkrankung und -behandlung zum Einsatz:

  • Suche nach einem Krebsherd
  • Bestimmung des Krankheitsstadiums
  • Frühzeitiger Überprüfung des Therapieerfolges
  • Zur zusätzlichen persönlichen Sicherheit nach einer Krebsoperation, -therapie
Effekte für die Tumordiagnstik

Was kann das Gerät noch?

An modernen Überwachungsmonitoren ist eine Auswertung der Bilder sofort möglich.

Das  PET/CT ist auf die optimale Kooperation mit den Kliniken für Strahlentherapie und Radiologie ausgelegt.

Für die Strahlentherapeuten ist wichtig, dass Patienten ohne Einschränkungen direkt in der eigentlichen Bestrahlungsposition untersucht werden können, was die Planung der Bestrahlung vereinfacht und darüber hinaus auch eine noch höhere Genauigkeit in der Bestimmung des zu bestrahlenden Bereiches ermöglicht.

Darüber hinaus kann das CT auch allein als diagnostisches CT fungieren und bietet durch sein Platzangebot sehr gute Möglichkeiten für Interventionen durch die Radiologische Klinik.
Viel Platz für Patienten und Therapeuten

Was kann PET in der Neurologie?

PET kann wertvolle Zusatzinformationen liefern, z. B.:

  • bei der Abgrenzung von Demenzerkrankungen 

Normalbefund

Morbus Alzheimer

PET Gehirn
PET Gehirn Alzheimer

Was kann PET in der Kardiologie?

PET kann eingesetzt werden z. B.:

  • in der Vorfelddiagnostik (wie groß sind Nutzen und Risiko einer Bypass-Operation?)
  • in der Herzinfarktdiagnostik
  • vor Herztransplantationen
PET Herz
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