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Ausblick auf künftige Bauvorhaben des Klinikums

Nach gründlicher Planung war es im Mai dieses Jahres soweit: Der erste Spatenstich für den Anbau des Klinikums Herford zur Unterbringung der Geburtshilfe und weiterer Intensivkapazitäten wurde gemacht.


So soll er aussehen, wenn er fertig ist: Der Anbau für das interdisziplinäre Mutter-Kind-Zentrum und die Intensivstationen.

Zur Optimierung der interdisziplinären Versorgung von werdenden Müttern und ihren Kindern soll das erste Obergeschoss des Anbaus für eine moderne Geburtshilfe errichtet werden. Durch die Lage zwischen dem Haupthaus und der Kinder- und Jugendklinik entsteht so auch räumlich ein Mutter-Kind-Zentrum. Die neue und moderne Einrichtung wird den veränderten Anforderungen in der Geburtshilfe und Perinatalmedizin Rechnung tragen.

Im Erdgeschoss des Neubaus wird eine Erweiterung der Intensivabteilung ihren Platz finden. Aufgrund der sehr hohen Auslastung in den letzten Jahren ist diese dringend erforderlich. Das Land NRW hatte kürzlich die acht neuen Betten im Intensivbereich genehmigt.

Erst kurzfristig hinzugekommen sind die Pläne für das Untergeschoss. Der Stelzenbau sollte ursprünglich mit der Option auf einen späteren Ausbau offen bleiben. Aufgrund der finanziellen Unterstützung durch das staatliche so genannte ‚Konjunkturpaket II’ für zusätzlich Baumaßnahmen hat das Klinikum nun die Möglichkeit, den Ausbau direkt in Angriff zu nehmen. Im Untergeschoss des Anbaus sollen Büroräume und weitere Funktionsräume ihren Platz finden.

Die Baukosten werden bei circa 10,2 Mio. Euro liegen. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im Herbst des Jahres 2010 ihren Abschluss finden. Dann ist der Weg frei für die größte Baumaßnahme in der Geschichte des Klinikums seit 1973: Durch die Verlegung der Geburtshilfe wird Platz geschaffen, um mit der Haupthaussanierung beginnen zu können.


Ein Modell für die neue Fassade des Haupthauses.
Die mit Abstand größte Baumaßnahme seit Inbetriebnahme des Gebäudekomplexes im Jahr 1973 wird jedoch die für Mitte 2010 anvisierte Modernisierung und Erweiterung des Haupthauses inklusive aller Pflegestationen sein.

Die Planung sieht vor, mit diesen Arbeiten nach Fertigstellung des Mutter-Kind-Zentrums zu beginnen, da die Verlegung der Geburtshilfe im Haupthaus nötige Ausweichmöglichkeiten schafft, um das umfangreiche Projekt bei laufendem Betrieb durchführen zu können. Für dieses Projekt veranschlagt das Klinikum Kosten von rund 24 Mio. Euro.